#014 André Hardt (Radiomoderator) - Wenn eine Stimme selbst den grauesten Morgen ein bisschen heller macht
Shownotes
Freut euch mit mir auf André Hardt. Seit über 15 Jahren moderiert er die beliebte und preisgekrönte Radioshow „André und die Morgenmädels“, die als eine der erfolgreichsten und langlebigsten der mitteldeutschen Region gilt.
Um Radiohörer wirklich zu begeistern, reichen ein Mikrofon und gute Musik nicht aus. Es braucht Persönlichkeit, Neugier, Humor und die Fähigkeit, Geschichten hörbar zu machen.
Und André kann noch viel mehr: Er ist auch Eventmoderator, Podcaster und Ausdauersportler (Triathlet), wobei er sogar schon am legendären Hawaii-Ironman teilgenommen hat. Wir sprechen über seinen Weg, die Momente, die ihn geprägt haben und geben Einblicke hinter die Kulissen.
Habt ihr Wünsche, wen ich zu Heldenmomente einladen soll? Dann schreibt mir gerne unter podcast.heldenmomente@gmail.com, oder hinterlasst mir auf Instagram eine Nachricht. Ich freue mich auf den Austausch mit euch!
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Sprecher: Elias Emken | Produziert durch Das Hörspielstudio Kreuzberg
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00:00:05:
00:00:20: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Held Momente.
00:00:24: Ich freue mich auf euch und auch ganz besonders auf meinen heutigen Gast!
00:00:28: Wenn eine Stimme selbst den grauesten Morgen ein bisschen heller macht, dann ist es die von Andre Hart.
00:00:35: Seit über fünfzehn Jahren moderiert er die beliebte und preisgegrönte Radioshow André und Die Mogenmedes, die als eine der erfolgreichsten und langlebigsten der mitteldeutschen Regionen gilt.
00:00:46: Es braucht Persönlichkeit Neugier Humor Und die Fähigkeit Geschichten hörbar zu machen!
00:00:53: Und genau das bringt André mit.
00:00:55: Aber Er kann noch viel mehr.
00:00:57: Zudem ist der Event-Moderator, Podcastor und Ausdauersportler.
00:01:01: Wobei er sogar schon am legendären Hawaii Ironman teilgenommen hat.
00:01:05: Wir sprechen über seinen Weg Die Momente die ihn geprägt haben Und geben Einblicke hinter die Kulissen.
00:01:13: Herzlich willkommen lieber André.
00:01:15: Ich freue mich dass du mein Gast bist.
00:01:17: Hallo Nika ich freue mich auch und vielen vielen herzlichen Dank für die Einladung
00:01:23: Freue mich ganz toll!
00:01:25: Ich habe ja vor uns eure Sendung geschaut.
00:01:27: Für diejenigen, die es nicht wissen nehmen wir jetzt an einem Vormittag auf.
00:01:31: Es ist zehn Uhr dreißig also die Sendung ist gerade vorbei.
00:01:34: dafür siehst du echt toll aus!
00:01:35: Also kein bisschen müde
00:01:39: Das Licht ist sehr gut hier im Studio.
00:01:41: Ich würde sagen das kaschiert vieles und wenn ich gleich mal einhaken darf Wir sind ja inzwischen fast fünfundzwanzig Jahre am Start mit der Sendung.
00:01:52: Du hattest fünfzehn gesagt, nicht verkehrt aber es ist gar nicht schlimm das.
00:01:56: ich glaube es steht irgendwo noch auf der Webseite.
00:02:00: da steht glaube ich noch fünfzehnt Jahre.
00:02:02: Aber es
00:02:02: werden
00:02:04: tatsächlich im nächsten Jahr vormundzwanzig Jahre jeden Morgen halb vier aufstehen.
00:02:12: und ja das hinterlässt natürlich Spuren und deswegen bin ich sehr dankbar dass sich an diesem etwas gedämpften Radio-Studio-Licht sitzen kann.
00:02:21: Gut, das hört ihr jetzt nicht.
00:02:22: also die meisten werden ja den Podcast führen aber die vielleicht auch mal gucken.
00:02:26: Die werden sehen naja ganz spurlos es ist nicht mehr vorbei.
00:02:32: Aber dein Tag ist er jetzt trotzdem noch nicht vorbei ne?
00:02:35: Also wenn du jetzt nicht mit mir verabredet wirst zu diesem Podcast wie würde es für dich weitergehen nach der Sendung?
00:02:41: Ja... Das läuft dann so dass wir uns mit dem ganzen Team Nach der Sendung habe ich noch mal versammelt in der Redaktion, also wir sind ja ein Radiosender und das ist ein großer Radiosenter wo mehr als hundert Menschen arbeiten.
00:02:57: Die sind natürlich nicht alle für die Morgensendung zuständig, aber einige schon.
00:03:00: Das heißt wir treffen uns dann nach der Sendung.
00:03:03: also etwa jetzt sendet ihr bis um zehn und du hast es gerade gesagt wir nehmen vormittag auf.
00:03:07: Also jetzt vormittags ist die zeit sich noch mal zusammen zu setzen ganz kurz review passieren zu lassen.
00:03:13: Wie war der morgen?
00:03:14: was war gut?
00:03:15: Was war weniger gut?
00:03:17: also einfach auch mal kleine manöverkritik an dem was hinter uns liegt.
00:03:25: Das wird dann kurz ausgewertet.
00:03:27: Wir sind ja auch nach twenty-fünf Jahren weiß Gott noch nicht soweit sagen zu können, dass wir perfekt wären.
00:03:32: also es gibt jeden Tag immer wieder etwas zu verbessern.
00:03:35: das ist ja dein Beruf auch nicht anders denke ich.
00:03:39: und ja dann wird auch nochmal geguckt was bringt der tag morgen?
00:03:42: wie sind so die termine?
00:03:46: worauf müssten wir uns vorbereiten?
00:03:48: Und wenn das alles abgeschlossen ist da ist es meistens gegen mittag Und dann fahre ich auch nach Hause an schönen Tagen wie diesen.
00:03:57: Wir sind ja jetzt im Frühling und so langsam werden die Talbelänger...
00:04:02: Ja, so schwer!
00:04:04: Das Blau des Himmels wird immer bleuer und das heißt dann gerne auch mal mit dem Fahrrad nach Haus.
00:04:10: Und dann schlage ich eine Stunde.
00:04:11: also das ist dann so mein Ritual dass ich wirklich versuche wenn es dann keiner Veranstaltungstermine gibt Du hast es ja gerade schon gesagt das wir natürlich dann neben der Radiosendung trotzdem noch viel unterwegs sind.
00:04:22: Draußen sagen wir immer also außerhalb des Studios of air und dort auch die ein oder andere Veranstaltung moderieren ist es so etwa zwei Termine in der Woche.
00:04:31: Wenn da nichts ansteht, dann gehe ich wirklich ins Bett und kann dann ein ganz normales Leben.
00:04:40: Also danach bist du wieder fit?
00:04:42: Danach bin ich wieder fit.
00:04:44: Ich habe das für mich einmal probiert mit so einem kurzen Mittagsschlaf.
00:04:48: bei mir funktioniert das nicht, weil wenn ich einmal einschlafe dann werde ich erst wieder wach, wenn es schon dunkel ist und dann kann ich abends nicht mehr schlafen.
00:04:55: Ist das bei dir mit den Routinen?
00:04:57: Hast du auch so Schreibroutinen?
00:04:58: also geht das dann morgens vor dem Frühstück schon los oder nach dem Frühstag so ein bisschen wie bei Thomas Mann vielleicht dass du sagst Vormittags von neun bis zwölf dann auch so ein bißchen erst mal nichts machen und am spät noch mittag noch ein bisschen.
00:05:11: gibt's da feste Routine Wie die Inspiration und wie die Musen das gerade zulassen?
00:05:19: So Test, Test.
00:05:20: Das kommt immer drauf an wenn ich jetzt ein Abgabetermin habe.
00:05:23: Dann sitze ich natürlich auch schon mal dann abends noch oder bis in die Nacht hinein wenn es dann wirklich kritisch wird.
00:05:29: aber sonst normalerweise versuche ich auf jeden Fall vormittags zu viel wie möglich schonmal vom Schreibpenzoom abzuhagen.
00:05:36: Ich bin allerdings nicht so eine ganz so eine Schnellschreiberin deswegen also nachmittags muss ich mich ja auch nochmal hinsetzen.
00:05:42: Aber ich versuche mir dann zumindest immer so den Feierabend mit einzuräumen.
00:05:46: Aber das geht halt nicht immer!
00:05:48: Also frei beruflich ist es halt auf der einen Seite toll, weil man diese freie Zeiteinteilung hat.
00:05:53: aber auf der anderen Seite gibt's für mich auch selten mal Wochenende, ne?
00:05:57: Direkt.
00:05:58: wenn ich es nicht direkt plane und ausmache, dann sitze ich auch am Wochenende.
00:06:02: Aber du kennst es auch dass man unter Druck einfach fleißiger ist.
00:06:05: Richtig also ein gewissen Druck... Wenn zu viel ist dann ist auch nicht gut, aber ein gewisses Druck brauere ich Das stimmt.
00:06:12: Es ist ja kein Chef da, der mir mal so von hinten auf die Schulbe klopft und sagt jetzt aber reiß dich mal zusammen sondern das muss ich dann immer selbst tun.
00:06:18: Spannend!
00:06:19: Und die Disziplin bringst du auch auf?
00:06:21: Ja also das ist dann irgendwie...
00:06:23: Ja, mal mehr Mal weniger, ich sag ja.
00:06:25: Also einen gewissen Druck braucht es.
00:06:27: Und es macht dir auch Spaß.
00:06:29: Ja das ist natürlich beim Radio ein bisschen der Nachteil sehr wichtig immer pünktlich zu sagen also halb vier klingelt er weg Und dann geht sich die Sendung eben unerbittlich zehn vor fünf am Morgen los, da möchtest du hier sein.
00:06:42: Klar gibt es inzwischen Möglichkeiten von außen einzugreifen.
00:06:45: also man könnte Radio in diesen Zeiten jetzt theoretisch auch aus dem Homeoffice heraus.
00:06:53: ich sage mal abarbeiten aber das ist ja nicht Ziel der Übung sondern Ziel ist ja dass lebendige Menschen Radio machen und auf Situation und den jeweiligen Tag oder den jeweilligen Morgen dann auch entsprechend lebendig reagieren, aber rein theoretisch wäre es schon möglich von außen zuzugreifen.
00:07:11: Aber wie gesagt das ist nicht unser Anspruch.
00:07:14: Das heißt also wirklich pünktlich jeden Tag vom Montag bis Freitag hier ab zehn vor fünf am Mikrofon und Samstags arbeiten wir auch noch.
00:07:23: Das heisst samstags geht die Sendung dann allerdings nicht ganz so früh los da wäre es zum sieben an.
00:07:28: Also das ist für mich ausschlafen.
00:07:31: Das Sonntag ist aber dann ja wirklich, wo du sagst, das Sonntage ist dann deine und da kannst du dann tun und lassen was du möchtest.
00:07:38: Ja und das sind auch ganz intensive Tage.
00:07:40: also diese Sonntagen sind wirklich intensiv und ich kann auch wirklich nach ausschlafen.
00:07:44: bis um neun zehn schlafen und das machen, was in der ganzen Woche nicht möglich wird.
00:07:48: Nämlich ausführlich frühstücken und wirklich völlig entspannt sein, tiefen Entspannzeit vielleicht nach dem Frühstück noch mal ein halbes Stündchen im Bett und dann wirklich raus an den Tag und machen was ich will also wie.
00:07:59: das ist ein sehr intensiver Tag.
00:08:03: Wie gesagt ist eben die einzige freie Tat in der Wache und deswegen Ist man das ja auch besonders zu schätzen?
00:08:10: Ja das glaube ich Bei mir ist wirklich auch den einzigen Luxus, den ich mir so in meiner Freiberuflichkeit gönne.
00:08:15: Ist wirklich dieses, mir keinen Wecker zu stellen.
00:08:19: Das ist so meins.
00:08:21: Also wenn ich wach bin stehe ich auf.
00:08:22: aber das ist halt mal es ist halb acht Mal es ist etwas später kann doch mal eher sein.
00:08:27: Aber
00:08:28: für
00:08:28: mich kein wecker sondern so wie ich halt wach werde steh ich auf.
00:08:32: Es gibt ja auch Situation wo du vielleicht in einer Geschichte nicht weiter kommst, wo du besonders beunruhigt bist.
00:08:40: Weil du denkst ach mir fehlt da jetzt irgendwie der Dreh das dass dich das unruhig schlafen lässt, dass das möglicherweise dazu führt, dass dann doch keine Ahnung schon mal um fünf aufstehst oder so?
00:08:51: Oder bist du inzwischen so tief entspannt, dass du sagst nee ich finde da immer schon dick, dass es weiter geht.
00:08:57: Das ist denn eher so, dass ich nicht ins Schlaf reinkomme weil mein Gehirn einfach nicht abschaltet und ich grübe und grübel und ich habe auch mal mit einem Notizblock noch auf meinem Nachtisch Dann mache ich mir Notizen und dann schlafe ich halt manchmal wirklich sehr spät ein.
00:09:10: Und dementsprechend komme ich dann fuß natürlich um so schwerer aus dem Bett, was auch wieder gut ist ne?
00:09:15: Dass dann keiner da ist und sagt jetzt aber dass sich trotzdem einigermaßen zumindest auf meine sechs Stunden kommen oder so.
00:09:23: das bekomme ich schon hin.
00:09:24: Ich musste ja vorhin zu lachen!
00:09:25: Ich habe eure Sendung gehört und dann meintest du es ist ja vollmond und deine Hormonischspielende verrückt Und meine bezaufernte Ko-Botaratoren, Kristina da nur so.
00:09:35: oh nein Hilfe bitte halt den noch bis zum Ende der Sendung durch.
00:09:39: und ich dachte nun schon Oh ist den zwei jetzt klar dass du danach jetzt mit mir verabredet bist.
00:09:46: Also muss ich mir Sorgen machen?
00:09:48: Nein musst du nicht!
00:09:50: Aber der Frühling hat schon einen extrem starken Einfluss auf mich.
00:09:54: Und da kommt ja beides zusammen, wir haben jetzt nicht nur dieses wunderschöne Wetter draußen sondern eben auch noch die Vollmond-Situation, die du gerade alle gesprochen hast und ich glaube darüber hatten wir auch kurz gesprochen.
00:10:05: das ist für mich etwas absolut Faszinierendes mit diesem Mond.
00:10:10: Die Zusammenhänge, wie das so vor vierenhaltenen Jahren dazu kam.
00:10:14: Das ist ein Planet mit unserem Planeten Erde.
00:10:17: Es war gerade alles erste Mensch stehen, dass die wirklich kollidiert sind.
00:10:22: Dass sich dann aus dieser Kollision heraus... Da ist dann so ein Stück rausgeplatzt aus unserer Erde und daraus hat sich dann dieser Mond gebildet und wir es auch physikalisch zusammenhängigen.
00:10:32: Ich finde, das ist eine Metapher für das ganze Leben jetzt du einerseits diese Anziehung hast also diese Gravitation Dass der Mond also nicht einfach wegfliegt oder dieses Gestein, was ich da gebildet habe.
00:10:43: Dass es mich einfach in die Weiten des Universums entschwunden ist.
00:10:48: und andererseits hast du eben diese Fliegkräfte das heißt der Mond bewegt sich ja um die Beteilte hundert Stunden Kilometer und diese Fliehkräfte, die ihn dann eben daran hindern einfach zu verschwinden.
00:11:02: Und in diesem unbedingten Gleichgewicht zwischen Anziehung und Fliegkraft, dass er genau an der Stelle ist wo wir ihn jeden Abend bzw.
00:11:10: wenn kein Neumund ist da nicht.
00:11:11: Aber wenn kein neumund es jeden Abend sehen können ich finde das total faszinierend.
00:11:16: Das ist auch so eine Metapher zwischen Menschen.
00:11:18: ja einerseits die Anziehungen andererseits sind doch Dinge die möglicherweise da so ein bisschen von Fliehkräften umweht sind und so.
00:11:27: Das heißt, wir ziehen uns an, wir stoßen uns ab – ich finde das total spannend!
00:11:30: Aber im Frühling löst sich das alles auf.
00:11:32: Im Frühling spielen.
00:11:34: du hast gerade gesagt, dich vom Diomone verholt….
00:11:38: Du musst dir aber keine Sorgen haben.
00:11:39: Nein überhaupt nicht auch wenn mich das jetzt schon sehr froh stimmt trotz der Situation so ringsherum, die wir ja gerade in der Welt haben.
00:11:50: Da hilft das ein bisschen jetzt den Frühling einzuatmen und sich da so ein bisschen mitreißen zu lassen.
00:11:57: Ja,
00:11:57: ich finde es ja auch so spannend wie die das überhaupt alles so rekonstruiert haben?
00:12:01: Wie dass alles mal so entstanden ist also wie das überhaupt möglich war Dass ich da welche Gedanken gemacht haben gesagt um es kann eigentlich nur so passiert sein Das dann unsere Erde entstanden isst und soweit und sofort.
00:12:11: ne also das ist für mich schon eigentlich krass.
00:12:15: Also
00:12:16: faszinierend
00:12:16: manchmal als manchmal Aussage vielleicht haben sie sich auch
00:12:19: noch ausgedacht Woher
00:12:21: wollen die das wissen, weißt du?
00:12:23: Möglicherweise.
00:12:24: Und welchen Einfluss das heute noch hat.
00:12:26: und da sind wir ja auch schon bei diesem ganzen Thema Hormone.
00:12:28: ich muss das vielleicht mit der Christine oder Kollegen nochmal aufklären.
00:12:33: Sie ist ein gebranntes Kind Wir waren ja lange Zeit verheiratet.
00:12:36: Das heißt sie weiß im Wesentlichen was es bedeutet Genau wie du textest Wenn dann bei mir die Hormonen verrückt spielen Oder eben auch nicht.
00:12:44: Und ja, insofern ist sie schon durchaus geneigt da immer mal kleine pflapsige Bemerkungen zu machen.
00:12:52: Ja vielleicht kann ich das ja gleich erklären.
00:12:56: also wir waren vor fünf und zwanzig Jahren tatsächlich ein Radiopart.
00:13:00: Wir sind jetzt über das Radio als es alles anfing zusammengekommen Nicht gut genug, aber dann aufgepasst.
00:13:09: Das heißt wir haben eigentlich die ganze Zeit über nur gearbeitet.
00:13:13: Die Sendung stand absolute Mittelpunkt.
00:13:15: Die Drucksituation damals war relativ hoch.
00:13:19: Funktioniert das?
00:13:20: Wir sind ja im Radio immer abhängig von der Quote so wie du davon abhängigt bist dass Menschen Bücher kaufen deine Bücher kauf und so sind wir davon abhängig.
00:13:28: Dass Menschen diese Sendungen einschalten oder das kann man ja ganz genau messen.
00:13:32: Und insofern war der Druck damals sehr hoch.
00:13:34: Wir haben wirklich extrem viel gearbeitet das Radio so ein Stück weit in das Zentrum, im Mittelpunkt unseres Lebens gestellt.
00:13:43: Hatten dann noch ein tolles Projekt, wir haben uns ein Haus im Wald zugelegt und haben das renoviert, hatten da also auch relativ viel Arbeit.
00:13:50: Dann gab es ganz viele Tiere die noch dazu kamen, ganz viele Hunde und Mini-Schweine
00:13:54: usw.,
00:13:55: sodass sich unser Leben tatsächlich in erster Linie um uns selbst kreiste oder eben um das Radio.
00:14:02: kaum dazu gekommen, irgendwo mal so über den Tatarantin auszugucken.
00:14:05: Klar haben wir auch ab und zu Urlaub gemacht aber in der Regel waren wir immer so ein bisschen mit uns beschäftigt entweder auf der Arbeit im Radio oder dann eben dort auf dem ich will mal sagen Hof.
00:14:14: also ja Haus und Hof und Tiere.
00:14:17: und da ist uns die glaube ich damals so ein bißchen nach zehn zwölf Jahren die Zweisamkeit abhandengekommen ...partnerschaftliche dieses Mann und Frau.
00:14:30: Und dann haben wir uns aber darauf besonders, weil eigentlich sehr, sehr gute Freunde sind... ...und so konnten wir auch weitermachen als sehr gute Freunde und als großartiger, ganz tolle Kollegen.
00:14:40: Ja, aber was die Hormone betrifft da weiß Christine immer noch relativ gut Bescheid nach.
00:14:46: Aber das finde ich ja auch so toll dass ihr dann trotz der partnerschaftlichen Trennung weiter zusammen Radio macht und dass das funktioniert.
00:14:53: Und, dass ihr euch schätzt und weiterhin Spaß miteinander habt.
00:14:56: Weil selbst... Das ist ja dann nicht selbstverständlich wenn Paare sich trennen.
00:14:59: Und dass ihr das hinbekommt finde ich mega.
00:15:01: Finde ich toll!
00:15:03: Ja wie gesagt wir haben jetzt sehr gute Freunde angefangen und konnten deshalb auch als sehr gute Freunde weitermachen.
00:15:08: Hinzu kommt ja erschwerend, dass meine neue Partnerin die Miri auch in der Morgensendung arbeitet.
00:15:15: Das heißt also wir sind jetzt eine ganz, ganz ungewöhnliche Konstellation X-Frau und jetzt Partnerin alle zusammen.
00:15:24: Und das funktioniert hervorragend, also wir treffen uns auch außerhalb der Arbeit.
00:15:31: Wir sind alle Klüger geworden ich glaube auch meine Ex-Versklüge geworden.
00:15:35: Ich bin klügiger geworden.
00:15:36: Wir alle sind klügger geworden dass man wirklich schaut dass man eben auch andere Dinge als wo die Arbeit und sich selbst an sein Leben herandest, dass man das auch immer wieder bemüht ist.
00:15:49: Da vielleicht mal andere Welten zu entdecken und in andere Umlaufbahnen, weil wir da beim Thema Vollmond waren, in andere umlaufbahen zu kommen als immer nur in die eigene oder die der Arbeit.
00:16:00: Und das beherrschen wir jetzt glaube ich alle ganz gut und deswegen funktioniert es sehr harmonisch und wir kommen auch alles über miteinander zurecht und ich glaube das ist jetzt fast ein... Glückszustand.
00:16:11: Was heißt fast?
00:16:12: Das ist ein Glücks-Zustand, das wir jetzt erreicht haben.
00:16:14: Ja also ich zumindest.
00:16:15: Trotzdem
00:16:15: so noch ein Stück Familie
00:16:17: und trotzdem noch ein Stück Familie unbedingt ja.
00:16:20: Es ist ein ganz eigentliches Gefühl jemanden so nah oder so dicht an seiner Seite zu haben der wirklich alles überein weiß ohne dass man nun unmittelbar sein Leben noch miteinander verbringt.
00:16:31: Das ist schon entspannt und wahrscheinlich auch ein Stück weit ungewöhnlich.
00:16:36: Ich würde gerne jetzt mal deinen Weg mit dir durchgehen, wie du überhaupt zum Radio gekommen bist.
00:16:41: Also angefangen aber erst einmal mit deiner Kindheit, denn wart ihr da überhaupt schon klar?
00:16:47: Also Radio das wär's für mich oder ich kann gut quatschen also... Wie warst du denn so?
00:16:52: als kleiner André?
00:16:53: Wie müssen wir uns das dann vorstellen?
00:16:59: war ich nicht immer leicht.
00:17:00: Ich bin mit meiner Mama alleine aufgewachsen, das heißt meine Eltern haben sich als ich noch sehr klein war getrennt.
00:17:07: Mein Papa kommt eigentlich von der Ostsee und war Künstler Musiker also ist dann damals wieder hoch an die Ostsee gegangen.
00:17:15: Ich selbst komme aus Sachsen-Anhalt, aus der berühmten Wachstadt Köthen gibt es kann ich gleich mal die Merbethröme rühren Jedes Jahr ein wunderbares Bachfest, immer im Sommer und das ist ganz zauberhaft.
00:17:27: Man kann auch diesem Schloss was es in Köln gibt.
00:17:31: Ein altes Schloss also kein so pompöses Schloss wie Sons of Sea zum Beispiel oder Pilne sind restlich gar nicht.
00:17:36: aber Es ist immerhin auch als Schloss noch erkennbar.
00:17:39: und da gibt es einen ganz bezaueren Schlossgarten.
00:17:42: dort wird überall musiziert und Bach gefeiert seine Musik gefeirert.
00:17:47: Das ist ganz toll kann ich wirklich Nur da verwerben, wer das noch nicht erlebt hat sich dann mal hinzufahren nach Költen zu den Bachfesttagen im Sommer.
00:17:54: Ja dort bin ich aufgewachsen wie gesagt mit meiner Mama alleine als Einzelkind.
00:17:58: Ich war ziemlich renoviert, ich glaube ich habe es meiner Mama nicht immer leicht gemacht.
00:18:02: ihr hatte schon ziemlich viel Ärger mit mir.
00:18:05: Ich war immer schon ein ziemlich extrovertierter Mensch.
00:18:09: Das heißt, ich habe schon mit sieben oder acht Jahren in einer Stadttheater auf der Bühne gestanden und hab gesungen.
00:18:17: Also ich hatte da nicht irgendwie eine Rolle sondern zu irgendwelchen Veranstaltungen ist es so eine der frühen Erinnerung.
00:18:22: man hat ja jetzt nicht so unfassbar viele Erinnerungen an Und die Zeit, wo man sehr klein war.
00:18:28: Aber eine davon ist ganz stark, dass ich im Kölner Stadttheat auf der Bühne stand und gesungen habe.
00:18:33: Kann ich da nur mal ganz kurz reingehen?
00:18:34: Wie ging das in der Schule aus oder von deiner Politik?
00:18:38: Das ging von der Schule raus.
00:18:39: Ich war einmal ein guter Sänger.
00:18:40: Das kann man heute von mir nicht mehr behaupten aber vor dem Stimmbruch war es glaube ich ganz gut.
00:18:46: Aber was da überwogen hat, war einfach auch so der Spaß daran sich Exponiert zu produzieren.
00:18:56: Also einfach so ein bisschen, so sich zu zeigen und gucken mal was ich kann und gucken wir was ich drauf habe.
00:19:02: Und das konnte ich immer dann besonders gut denn dieser Schalter dann eben umgelegt wurde.
00:19:09: im richtigen Leben und das war auch als Kind schon bis heute da bin ich eigentlich eher zurück gehaltener Mensch und ja so ein bißchen schüchtern und auch unsicher und also weiß Gott nicht jetzt übermäßig, überbohrt und selbstbewusst.
00:19:24: Und das konnte ich damals schon als Kind das euch gespürt wenn ich in der Klasse auf den Stuhl gestiegen bin um ein Gedicht zu recitieren oder ein Lied gesungen habe oder dann eben zum Beispiel bei diesen Veranstaltungen im Theater Ich weiß gar nicht, ob es waren welche Jugendweihe feiern solche Dinge wo man eben Kinder dann auf die Bühne lässt und singen lässt und so weiter.
00:19:46: Das waren so die Gelegenheiten mich befreien und wirklich zu sein, wie ich bin.
00:19:54: Und das war mir im richtigen Leben immer eher anstrengend da so jetzt mal vorne zu preschen.
00:20:04: Ja also ich war wie gesagt ein Kind dass es seiner Mama nicht immer leicht gemacht hat aber es war eine schöne Kindheit in Köln.
00:20:13: Ich war kein besonders guter Schüler Und ja, hab eigentlich eine Kindheit verbracht.
00:20:22: Das war noch zu Zeiten der DDR wie das damals eben war ohne Instagram und ohne Social Media und sehr viel draußen mit meiner Klicke, mit meinen Leuten draußen abgehangen und viel Fahrrad gefahren und viel im Sommer an irgendwelchen Sehen gelegen und baten gewesen.
00:20:41: also das war eigentlich eine sehr schöne Zeit.
00:20:43: Klingt gut!
00:20:44: Ja.
00:20:45: Und als es dann in Richtung Beruf geht?
00:20:48: Wie hast du dich da entschieden?
00:20:52: Das war ein bisschen schwierig, also ich bin dann erst mal zur Armee gekommen.
00:20:57: Damals das war ja zu Zeiten der DDR, es war schon fast das Ende der DDR und bin dann wieder zurück und musste auf mein Studium warten.
00:21:06: Ich wollte ursprünglich an die Theaterhochschule nach Leipzig, hatte mich dort geworben, wollte als V-Spieler werden Und das hat aber nicht funktioniert.
00:21:14: Ich habe mich dann in Rostock auch nochmal beworben und hab dort vorgesprochen, dass es Rollen auswendig lernen könnte ich heute noch aufsagen.
00:21:22: Julius Caesar von Shakespeare ja edlen Römer mit Burgerfreunde hört mich an.
00:21:27: begraben will ich Caesar?
00:21:28: Nicht ihn preisen.
00:21:29: was Menschen üblis tun das überlegt sie.
00:21:32: Das gute wird mit ihnen oft begrafen so sei es auch mit Caesar der edle Brut aus und so weiter, also du merkst ja eigentlich ist es nicht wirklich Talent da.
00:21:42: Das haben die damals auch so gesehen und deswegen hat das nicht geklappt mit der Theaterhochschule.
00:21:47: ich habe dann erst mal einen Beruf gelernt den beruf des damals sagte man dazu Maschinen- und Anlagenbonktürs heute würde man sagen Schlosser, also einen richtig guten Beruf.
00:21:57: Berufsausbildung mit Abitur hieß das damals,
00:21:59: d.h.,
00:22:00: in drei Jahren hatte man das beides dann weg.
00:22:02: Also man hat eine Berufsaussbildung als auch die Hochschulreife als auch das Abituur.
00:22:07: Dann haben wir gesagt, kamen die Armee dazwischen und dann musste ich eine Weile warten bis sich zum Studium zugelassen wurde.
00:22:14: Ich hatte hier an das Literaturinstitut in Leipzig zu kommen Und habe alle möglichen Jobs gemacht.
00:22:20: Das war ein sehr spannender Teil, wie gesagt viel so kurz vor das Ende der DDR.
00:22:26: Ich habe damals in Leipzig im Sageo-Krankenhaus und hab dort als Hilfspfleger gearbeitet.
00:22:31: Ich war an der musikalischen Kombödie in Leibzig, ich habe dort als Kulissenschieber gearbeitet, ich hab Bücher verkauft in einem Buchladen, der heute eine Kneipe ist in Leippzig direkt auf dem Marktplatz.
00:22:42: Damals hieß das Wort uns Werkhäute, es ist glaube ich das Witz!
00:22:46: Ich glaube die angesagteste Kneipe mittlerweile in Leifzig und damals der angesagtste Buchladens.
00:22:50: Also ich hab mich da in verschiedenen Jobs ein bisschen probiert ...bis dann das Studium geklappt hat, bis ich dort anfangen konnte.
00:22:58: Ich leibte sich in der Kartoffel mit Straße und dann kam die Wende!
00:23:02: Ja, ähm...ich weiß nicht, ob ich gleich...ich red gleich weiter.
00:23:05: Dann kamen die Wände mit all ihren Verlockungen und es war ja eine völlig neue Welt, in die wir da plötzlich eingetaucht sind, mit völlig neuen Perspektiven und völlig neuen Horizonten und so.
00:23:19: Dann fing ich an, das Studim ein bisschen zu vernachlässigen.
00:23:24: Und wie kam es dann zum Radio?
00:23:30: Es gibt ja die schöne Geschichte aus der griechischen Mythologie als Hercules, also der adolescente Hercules.
00:23:40: Also kurz vor dem Erwachsenseinstand an einem Scheideweg geriet und dort hat er zwei Frauen getroffen – die Arete.
00:23:56: Das war eine Frau, die war nicht sonderlich attraktiv.
00:24:01: Die war ziemlich ärmlich gekleidet und stand aber für das Gute, für das Rechte, für des Tugendhafte im Leben.
00:24:10: Und die andere Frau,die Herr Rackles oder Herr Kules damals getroffen hatte... ...das war die Kar-Kiat.
00:24:16: Die War wunderschön!
00:24:17: Die Stand für alle Verlockungen des Lebens und den Reichtum und bequem, die ich kallte usw.. Und der hat sich damals sozusagen die griechische Mythologie tatsächlich für die Erräte entschieden, also für das weniger Schöne.
00:24:33: Aber dass im Leben zum weiterführenden Leben dann hoffentlich zu mehr Glück und mehr Erfolg führen wird als das scheinbar auf dem ersten Blick mit dieser wunderschönen Frau, die da praktisch zur Auswahl stand oder auch noch zur als das eben mit der möglich gewesen wäre.
00:24:50: Er hat sich dann also dafür entschieden diesen Tugendhaften, diesen schwereren Weg zu gehen.
00:24:55: So war das ein bisschen bei mir.
00:24:57: eine Entschuldigung, dass ich jetzt so ein bisschen ausgeholt habe, Nika... Weil vielleicht muss man kurz dazu sagen, dass Literaturinstituts im Leipzig das kam dann ein bisschen unter die politischen Räder der neuen Zeit.
00:25:12: Man sagte damals, Eine Schnapsidee war der DDR und der kulturellen und politischen Führung damals zu sagen, wir machen eine Hochschule oder richten eine HochSchule ein in der Menschen das Schreiben lernen sollen.
00:25:31: Das ist doch absurd!
00:25:31: Das kann man ja nicht lernen, das kann man gar nicht lehren wirklich.
00:25:35: und wenn dann wird es immer einen politischen Einschlag haben.
00:25:39: und deswegen hatte man dann nach der Wende Anfang der neunziger Jahre entschieden, das Literatur-Institut in Leipzig hier zunächst abzuwickeln.
00:25:47: Das war eine Entscheidung des Freistaats Sachsen.
00:25:50: Jetzt wurde dann später revidiert.
00:25:52: also es gibt ja heute wieder glücklicherweise das Literatoreninstitut.
00:25:57: aber für mich hat er das dann eben bedeutet sucht ihr jetzt mal ganz schnell andere Wege.
00:26:02: und dann kam es eben zu diesem Scheideweg hatte sich angeboten, dass ein Hamburger Unternehmen – das war ein Logistikunternehmen – aufgrund des Zusammenspiels verschiedener Zufälle so ein bisschen an mir gefallen gefunden hat und die wollten, dass ich ihre Ost-Dependants von Leipzig aus leite.
00:26:25: Also der Chef hat dann glaube ich auch wichtiger als gedienter Hamburger Kaufmann den natürlich kennen gelernt hat.
00:26:33: Ich glaube er wollte Oder hat in mir ein bisschen eine soziale Herausforderung gesehen.
00:26:40: Ich war ja damals zwanzig oder so, oder zweinzwanzig.
00:26:43: gesagt diesen Jungen den mache ich jetzt zum großen Manager und da wird hier was und das wird jetzt erstmal mein Chef um Osten und dann werde ich den aufbauen.
00:26:51: und genau so dass gesagt nicht bin damals tatsächlich auch schon durch die Gegend geflogen.
00:26:55: also es war plötzlich ein völlig anderes Leben als ich es kannte ja so als Studenten beziehungsweise mit irgendwelchen Hilfs Jobs Hilfs arbeiten über Wasser erhalten Und plötzlich hatte ich da diese große Möglichkeit, innerhalb dieses Hamburger Unternehmens da möglicherweise Karriere zu machen.
00:27:12: Das stand auf der einen Seite und ich habe das dann auch etwa ein Jahr lang so durchgezogen.
00:27:18: Dann kam aber immer mehr die Kontakte zu Leuten, die mit Radio zu tun hatten.
00:27:22: Es war damals eine sehr spannende Zeit Anfang der Neunziger Zwoge.
00:27:25: Wir sind jetzt im Jahr zwei, neunzig, dreierneunzig.
00:27:28: Da wurde der Mitteldeutsche Rundfunk in Mitteldeutschland, also in Sachsen ins Leben gerufen und es kamen die ersten Privatradius an den Start.
00:27:40: Zum Beispiel auch Radio PSR oder die Lokal-Radius.
00:27:45: Das fand ich interessant!
00:27:47: Ich fand die Leute spannend, die damit sie tun hatten... fand das, was sie da gemacht haben.
00:27:53: Das war ja damals noch eine Art Pionierarbeit auch wenn die Sender-Restellinger jetzt großen westdeutschen Verlagen zuzuordnen waren.
00:28:02: aber dass dann hier vor Ort gemacht wurde?
00:28:04: Das war schon abenteuerlich und deswegen habe ich mich so wie damals der Herkules nicht für den goldenen Weg entschieden sondern aus meiner Sicht eben für den schwereren den Tugendhafteren, aber wahrscheinlich auch für mich damals schon gefühlspannender Weg und bin dann eben zum Radio gekommen über diese Leute die ich da kennengelernt habe.
00:28:27: Und hab dann in der Jahr dreiundneunzig beim ersten Privatradiosender in Sachsen angefangen zu arbeiten.
00:28:35: Das war dann aber noch nicht als Moderator oder?
00:28:38: Das waren doch nicht als moderator also zumindest noch nicht ein Moderator sondern die haben damals jemanden gesucht draußen unterwegs ist, in Sachsen und dort praktisch ohne dass er im Radio auftaucht auf allen möglichen Bühnen bei allen möglicher Eröffnungsveranstaltungen aller mögliche Autohäuser oder was neue Firmen.
00:29:05: Es wird ja unglaublich viel gemacht damals.
00:29:09: Das ist ja viel passiert in dieser Zeit.
00:29:11: es war wirklich Aufbruchstum auf der einen Seite ein bisschen ambivalent an einer Seite haben ja viele Menschen ihre Perspektive verloren im Osten.
00:29:18: Auf der anderen Seite ist aber eben auch so viel passiert und wir sind damals mit dem Radio, mit einem Radiobus durch die Landschaft gefahren.
00:29:25: Ich glaube es gibt keinen Ort in Sachsen den ich nicht kenne wo ich nicht irgendwo auf einer Bühne stand oder in einem Autohaus, in irgendeinem Gebäude, in irgendwelchen Verwaltungsgebäude was auch mal... Wo ich nicht war um irgendetwas zu eröffnen, um irgendwelche Auszeichnungen zu machen.
00:29:39: also das war dann drei Jahre lang Minecraft!
00:29:41: Ich bin wirklich dreijahrelang durch das ganze Land gefahren Und hab dort moderiert und ganz, ganz viele interessante Menschen erkennen gelernt.
00:29:49: Und mein Job immer mehr lieben gelernt muss ich auch dazu sagen.
00:29:53: also das war eine sehr, sehr schöne Zeit bevor dann irgendwann der Programmdirektor den Programmschiff kam und gesagt hat jetzt bist du soweit Jetzt kannst du oben ins Radio gehen.
00:30:04: Hättest du jemals geglaubt dass du mal eine eigene Radiosendung bekommst?
00:30:09: Und die so lange... Also wir haben vorhin schon drüber gesprochen... ...fünfundzwanzig Jahre lang.
00:30:15: Ja, moderieren darfst?
00:30:17: Ich weiß es nicht.
00:30:19: Daran geglaubt also...
00:30:22: Was ist dein Ziel?
00:30:24: Ja ich glaube als das dann losging und als ich meine erste Sendung bekommen habe, das war aber keine Morgensendung Das war die Vormittagssendung Da war ich schon sehr stolz.
00:30:35: Ich dachte oh das ist toll!
00:30:37: So was wie der Ritterschlag.
00:30:38: jetzt hast du es geschafft Aber man will natürlich, drängt natürlich In den in den morgen, das ist so als würde man als Autor also der Morgen die Morgensendung zum moderieren.
00:30:48: So als würden wir als Auto ein Bestseller abliefern weil morgens Das ist erwiesen da gibt es Statistiken die das ganz klar sagen morgens hören die meisten Menschen Radio oder anders.
00:30:59: Die meisten Menschen hören Morgensradio auf dem Weg zur Arbeit, wenn die Kinder fertig gemacht werden.
00:31:03: also da hast du im Radio einen ganz klaren Peak.
00:31:06: dann geht es am Vormittag ziemlich weit runter weil dann die Menschen im Büro sind und arbeiten nicht so viel unterwegs und nicht so viele in den Autos.
00:31:13: Nachmittags hast du wieder ein kleinen Peak aber bei beiden nicht so wie morgens und abends flacht das dann alles langsam wieder.
00:31:19: abend die Kurve.
00:31:21: Also das Ziel ist, wenn du beim Radio anfängst, dass du unbedingt in den Morgen möchtest.
00:31:27: Damit dich möglichst viele Menschen hören oder mit möglichst vielen Menschen beweisen kannst was du drauf hast.
00:31:34: und so kam es dann auch bei mir.
00:31:37: nach zwei drei Jahren im Vormittag hatte ich ein Angebot vom Mitteldeutscher Rundfunk von MDR dort die die Morgensendung zu machen.
00:31:46: Damals hieß das noch mdr live, es wurde gerade umgeswitched zur mdr jump so heißt es heute und es war so.
00:31:52: gerade diese Umbruchphase gab dort einen neuen Chef.
00:31:55: der hatte mich gehört und hat mich gefragt ob ich das machen möchte?
00:32:00: Und dann bin ich damals vom Primaten zu den öffentlich-rechtlichen gewechselt und habe dort mit einer Partnerin zum ersten mal eine solche morgensendung machen können.
00:32:10: Das war für mich also eine neue Herausforderung, aber eben das Ziel auf das man immer ein Stück weit hingearbeitet hat.
00:32:17: Und es war ein unglaublicher Druck!
00:32:21: Damals war die Aufmerksamkeit für das Medium-Radio glaube ich noch etwas höher als heute.
00:32:28: Das haben dann auch viele andere Medien drüber berichtet, Zeitungen
00:32:32: etc.,
00:32:33: wir waren im Fernsehen und so weiter... Also der Druck war sehr hoch.
00:32:39: Beide, also da ich zumindest eine Morgensinnung vorher auch nie moderiert hatte.
00:32:43: Aber auch meine Kollegin damals, das so noch nicht kannte, obwohl sie viel mehr Radio-Erfahrung hatte als ich, sind wir da krachend gescheitert!
00:32:51: Also das war wirklich eine Niederlage.
00:32:56: Es hat nicht wirklich funktioniert.
00:32:57: Das klang nicht.
00:32:58: Man hörte es auch, dass das nicht richtig harmonierte und es stand schon nach ein paar Monaten fest einen Regelrechter ist Erfolg Parkeslauts und das hat mich natürlich furchtbar enttäuscht.
00:33:13: Und ich hatte ja vorhin schon gesagt, dass sich jetzt nie mit so einem Strahlen den Selbstbewusstsein ausgestattet war, dass ich gesagt hätte, ich stecke es einfach weg, Gott macht weiter!
00:33:23: Also das war schon eine ziemlich schwierige Zeit und da habe ich mich ehrlich gesagt schon fast am Ende gesehen und auch schon wieder überlegten was ging genug?
00:33:30: Was könntest du noch machen?
00:33:33: Deswegen passen wir beiden ja so gut zusammen, die gleich haben wir dann auch immer ein bisschen... überlegt, ob ich nicht auch wieder schreibe was sich meiner Jugend auch sehr gern gemacht habe.
00:33:43: Also ich war auch immer jemand der für sich selbst in erster Linie so Geschichten gerne erzählt hat und aufgeschrieben hat.
00:33:49: also das war eine ziemlich schwierige Zeit.
00:33:51: wir reden jetzt so um die zeit ja zweitausend rum und es war dann eben wirklich wieder ein Zufall dass ich just in dieserzeit dann Kontakt zu den lokalradius bekomme.
00:34:01: um das kurz zu erklären das sind diese radio sender als großes netwirk in Sachsen als Netzwerk zusammenarbeiten.
00:34:07: Also Radio Leipzig, Radio Chemnitz, Radio Dresden, Zwieger und so weiter.
00:34:10: Da gibt es viele Stationen, ähnliche Modelle.
00:34:12: Es gibt auch in Nordrhein-Westfalen oder Bayern.
00:34:15: Und dort hatte ich dann die Möglichkeit wieder in die Morgensendung zu gehen.
00:34:22: Ich habe mir damals schon gesagt du musst diese Niederlage, die du erfahren hast damals wirklich auch betrübt hat.
00:34:32: Ich bin dann weg, ich hatte einen tollen Vertrag beim MDR, beim öffentlich-rechtlichen, das ist eigentlich eine Lebensversicherung und ich habe trotzdem gesagt, ich gehe da weg, will jetzt die nächste Chance und bin dann eben bei den Lokalradius rausgekommen.
00:34:44: Hab dort die morgensendung übernommen und gesagt, jetzt versuchst du es einfach nochmal!
00:34:51: Und ja, hab natürlich nicht damit gerechnet dass das so lange so gut geht.
00:35:01: Und wir hatten wirklich großes Glück, also auf zwei Ebenen hatten wir großes Glück.
00:35:06: Also einmal dass das mit dem Team so wunderbar funktioniert hat – ich habe es ja gesagt, ich bin dann auch relativ schnell damals mit meiner Kollegin und meiner Kogenmoderat vorhin Christine zusammengekommen – und das hat sich erstmal alles wunderbar angefühlt, auch wenn die negativen Folgen dann zehn, zwölf Jahre später sich gezeigt haben, dass wir einfach zu sehr miteinander verklickt oder involviert waren zu wenig andere Welt oder aus dem Welt an unsere Anliegen lassen haben, was da mitziehung unter dem stich wahrscheinlich nicht so gut getan hat.
00:35:34: Aber dieser Anfang war natürlich groß.
00:35:36: hier im anfangen wohnt ein zauber ende.
00:35:38: das ging super so als team und Was dann als zweites noch hinzukam?
00:35:44: War dass wir relativ schnellen gegensatz zu den experiments beim mitteleuschen rundfunk relativ schnell erfolgreich hatten also auch gemerkt haben dass ich dieses konzept durchsetzt, was unmittelbar damit zusammenhängt dass die Menschen und das war damals diese Umbruchzeit immer mehr sich so zurückgesonnen haben auf die lokalen Werte ihrer Umgebung.
00:36:07: Es gab also so eine Tendenz in den neunzigern Jahren da wollte man ja höher schneller weiter und groß und New York Rio Tokyo die große weite Welt und alles schickt alles schön.
00:36:17: Und diese Tendenz wurde hat sich dann umgekehrt, also zumindest was so die Medien angeht.
00:36:22: Ich glaube an den Printmedien hat man das auch gesehen, dass eben dann plötzlich alles, was sich wieder auf die Lokalität zurückgeschraubt hat ja auf das, was direkt vor unserer Haustür ist?
00:36:32: Was spielt sich hier direkt vor mir?
00:36:34: Das hat die Menschen dann doch wieder sehr bewegt und es ist glaub ich ein gutes Konzept.
00:36:39: wenn man dann eben sagen kann, wir sind das Radio dieser Stadt dieser Region und das hat uns dann einen großen Markt vorsprungen.
00:36:45: Großem Markt Vorteil beschert und da war auch die Morgensehnung entsprechend erfolgreich.
00:36:51: Und ja, dann macht es immer mehr Spaß.
00:36:53: Du wirst das bestätigen und ein Buch schreibt mit siebenhundert Seiten und man hat keinen Spaß daran.
00:37:00: Man muss sich jeden Tag neu zwingen.
00:37:01: wahrscheinlich würde ein solches Buch die fertig werden, denke ich mal.
00:37:05: Also ich glaube das ist so diese Mischung des Manns.
00:37:08: Einerseits fühle ich mich da ein Stück weit berufen und zum anderen Seite habe ich auch Spaß!
00:37:13: So schwer es manchmal fällt und wahrscheinlich musst du auch viele Sätze zehnmal umschreiben und viele Abschnitte nochmal und nochmal drüber gehen und nochmal und dann bleibst vielleicht von einer Seite die du geschrieben hast bleiben am Ende drei Sätze stehen aber es macht ja trotzdem Spaß am Ende.
00:37:26: Ja richtig
00:37:29: Und es ist eben auch die Kunst, wie schon bei dir auch dieses weitermachen.
00:37:32: Nicht aufgeben, weitermachten, vorausblicken und das hast du ja getan.
00:37:37: Hättest du's nicht getan würdest du jetzt nicht da sitzen und da sein wo du bist?
00:37:41: Ja...
00:37:42: Das ist eben das aus jeder Niederlage irgendwie wieder rauskraxeln!
00:37:47: Und heute kann ich sagen Hergules hatte recht, er hatte recht dass er sich für Areta entschieden hat also für die erst mal dort nicht so schillernd und nicht so vielversprechend im ersten Augenblick vor ihm auftauchte, gesagt hat wenn du dich von mich entscheidest dann wird es ein steiniger Weg, dann wird's ein schwieriger Weg aber am Ende wird das auch der erfüllteren Weg sein.
00:38:10: Und das ist tatsächlich sowas.
00:38:12: ich führe gerade tolles Leben.
00:38:14: also ich fühle mich da sehr gefüllt und bin ja noch nicht am ende hoffe ich.
00:38:20: Aber ja ich glaube dass sich aus heutiger Sicht sagen kann.
00:38:23: Vielleicht wolltest du mich das gerade fragen, ob ich das alles noch mal so machen würde und ich würde dir das bejahen?
00:38:27: Ja, ich würd es auch mal
00:38:28: machen.
00:38:29: Mega!
00:38:31: Lass uns doch bitte mal hinter die Kulissen gucken.
00:38:34: Wie groß müssen wir uns denn so dein Team vorstellen?
00:38:37: Christine und du dahinter Mikro dann ist immer noch Micha auf den Comic dann auch nochmal zu sprechen.
00:38:43: Ihr seid ja auch so ein Dreamteam Aber es sind ja trotzdem noch Leute im Hintergrund, die euch dann mit Infos versorgen und so weiter.
00:38:51: Also wie müssen wir uns das denn vorstellen?
00:38:53: Du stehst glaube ich um vier Uhr auf ne?
00:38:55: Ja also etwas eher kurz vor vier, halb Vier Und wir sind ein kleines Team.
00:39:01: Dann ist ja noch die wunderbare Miri Die Miriam mit am Start.
00:39:08: Das heißt Wir fahren nicht gemeinsam zur Arbeit, obwohl wir zusammenleben.
00:39:13: Aber es fährt extra, weil sie dann anschließend noch ein bisschen länger hier sein musste als ich in der Regel und dann ist die Christine genau.
00:39:22: Dann haben wir noch einen Produzenten das ist ja meinem Hintergrund, der guckt dass wir wenn irgendwelche Dinge irgendwelchen Themen anstehen, dass das dann im Radio zu Klingen gebracht wird.
00:39:32: Radio ist ja ein Medium, das extrem emotional über über Audio, Wahrnehmung funktioniert.
00:39:43: Und da kann man ja ganz viel machen mit Tönen und Geräuschen usw.
00:39:46: Da kümmert sich der Tim drum auch alles was wir so Verpackungen nennen.
00:39:51: wenn wir so Aktionen haben wenn wir zum Beispiel an die Schulen fahren dann gibt's da Schulklingeln und Kinder die sich freuen und darum kümmelt sich der tim.
00:39:58: Dann gibt es noch einen Redakteur das ist der Joschi.
00:40:00: also insgesamt sind wir zu fünft ein kleines Schlag kräftiges Team Die da seit, ja und das auch schon seit ziemlich langer Zeit Amerika mit später dazu dann eben an diesem Produkt an dieser Sendung erhalten.
00:40:14: Setzt ihr euch dann morgens bevor es aufs Sendung geht so am Tisch zusammen?
00:40:17: Bespricht alles?
00:40:19: Nee ehrlich gesagt nicht.
00:40:20: also morgens ist jeder noch ein bisschen in seinem Trott.
00:40:25: Das läuft in der Regel so ab dass ich einen Sturge komme.
00:40:29: wir sagen uns natürlich guten Morgen.
00:40:31: dann erzählen wir uns kurz wie's Wie es am Tag vorher so ging, das machen wir schon.
00:40:38: Also ein bisschen Smalltalk gibt es schon und dann wird aber schon vorbereitet.
00:40:42: Wir bereiten am Tag zuvor, ich sage das vorhin, wir haben zwar Redaktionssitzungen wo wir kurz gucken was sind so die wesentlichen Themen?
00:40:49: Aber akribisch vorbereitet wird kaum etwas.
00:40:52: Es sei denn wir stellen jetzt zum Beispiel Gamendorobriginas entlang.
00:40:56: Die heißt Auslese, wo wir auch Bücher vorstellen.
00:40:58: also wenn Jetzt beim nächsten Mal, was wir gerne tun würden ein Buch von Negastivens vorstellen.
00:41:03: Dann würden wir wenn das dann ein Interview zum Beispiel mit ihr wäre, werden die das Interview natürlich am Vortag schon aufzeichnen und das würden wir dann in dem Morgen nicht live machen.
00:41:11: Wir würden ja nichts zu muten da um fünf Aufstehen zu müssen für das Interview.
00:41:15: Das wollen wir dann vorproduzieren.
00:41:16: aber abgesehen von solchen Dingen, die wir fest planen können lassen wir uns schon morgens erst mal auf den Tag ein und gucken was ist so aktuell passiert?
00:41:27: in Zeiten, wo über Nacht so viel passieren kann und planen wir so.
00:41:33: Aber erst mal jeder für sich, weil jeder ja auch andere Aufgaben hat.
00:41:37: Christine guckt was sie so in den Rubriken bestücken kann gibt jetzt zum Beispiel auch so Rubricken, wo wir Sprich wird er erklären, das heißt bei uns schlau gemacht um halb acht und solche Dinge.
00:41:46: Das macht Christian Tartig mir geschaut wie die Situation direkt in den Regionen ist.
00:41:52: was gibt es neues in Chemnitz?
00:41:53: In Leipzig, in Dresden usw.
00:41:56: Also jeder hat seine Aufgaben und ich gucke dann eben so auf das Gesamtgeschehen.
00:42:00: was sind so Nachrichten die relevant sind, was ist daran wichtig, was muss unbedingt rein Weil ich einstrengend alles noch sagen muss, dass natürlich unsere Nachrichtsredaktion auch noch autark ist.
00:42:10: Also die sind bedatet und nicht autark.
00:42:12: Sie gehören zur Sendung, sind Bestandteil der Sendung aber sie sitzen in der Redaktion für sich und machen natürlich auch die Nachrichten.
00:42:20: also da ist es jetzt nicht so das wir uns alle zusammen schließen morgens und sagen so jetzt Überlegen wir mal, was in den Nachrichten alles vorkommen muss.
00:42:28: Das machen die schon selbst und da gibt es ja auch Redaktionsleiter- und Chefredakteure
00:42:31: etc.,
00:42:32: also diese nachtrichtlichen Dinge sind separat, auch wenn sie natürlich zu Team gehören.
00:42:37: Aber alles, was dann über die Nachrichten hinaus an Themen in die Sendung kommt, das machen wir selbst und das planen wir selbst noch.
00:42:43: das Plan der Inderlege als morgens relativ spontan.
00:42:47: Und gerade spontane merkt man euch ja dann auch an ne?
00:42:49: Dass das lockerer so das macht's ja mit aus!
00:42:52: Hattet ihr schonmal so eine richtige Panne
00:42:54: live?!
00:42:55: Wo du dich dran erinnern kannst, wo du sagst, das war damals.
00:42:58: Wenn ich da dran denke...
00:43:00: Ja, passiert ja.
00:43:03: Weil wir eben wirklich versuchen so authentisch wie möglich zu sein und so wenig wie möglich vorzuproduzieren, passiert nahezu jeden Tag.
00:43:11: In einem Beispiel möchte es gab zum Beispiel damals gesendet von einem großen Eishockey-Spiel.
00:43:18: Eine Live-Sendung aus dem Fußballstadion Auf der Dresden, aus dem Dynamostadion damals.
00:43:25: Und da waren dreißig zweiunddreißig tausend Menschen zu diesem Eishautgespiel im Januar was ein ziemlich großes Event war und das haben wir live verfolgt und ich habe dort vor Ort auf der Eisfläche moderiert und es war dann auch unter anderem mit, also weil das einfach auch so ein großes Event war.
00:43:48: Waren dann Agenturen mit involviert und es gab einen Regisseur
00:43:52: etc.,
00:43:52: also das war alles schon ziemlich auffällig.
00:43:55: Und dann sagte der Regisseure irgendwann zu mir, gehst mal runter, guck mal, dort ist Ede Geyer Interviews, da war Trainer irgendeiner Promi-Auswahl die dann dort auf dem Eis stand.
00:44:08: Natürlich wusste ich Mit dem Namen Edelgeier etwas anzufangen.
00:44:12: Fußballtrainer hat man schon mal gehört, Edel Geier und durchaus in der Region ja auch auch ja ein prominenter Mensch aber ich wusste einfach nicht wie er aussieht.
00:44:24: also ich bin dort hin und habe ihn interviewt und das ging live ins radio und es ging natürlich dort auch im Stadion live raus.
00:44:31: und als ich dann fertig war lachten im Hintergrund schon alle und ich fragte warum lacht ihr was ist denn los?
00:44:37: und gesagt dass war nicht Edel geier Der war super Plex der Mensch, den ich dort interviewte.
00:44:46: Ich weiß bis heute nicht wer das war.
00:44:48: Also er gehörte da irgendwie zu diesem Trainerstab dieses prominenten Teams aber es war nicht Edelgeier.
00:44:53: Ja, ist auch so etwas passieren.
00:44:57: Es ist ja irgendwie cool von dem dass er da so mitgezogen hat.
00:45:00: Absolut!
00:45:01: Er hat also super reagiert und wie gesagt, der muss eben so perplex gewesen sein als ich.
00:45:05: Also sie ist immer Edel Geier Interview.
00:45:10: Ich würde kurz mit dir über Micha quatschen wollen.
00:45:12: Die Gespräche haben ja echt Kultstatus, ne?
00:45:15: Micha ist auch euer Wetterexperte und ich würde mal mit seinen eigenen Worten sagen, wie so eure Gespräche sofort starten laufen.
00:45:23: Ich zitiere ihn mal... Nutzungsgebräuche in asiatischen Inselstaaten, jetzt hätte ich fast Geräusche
00:45:41: gelesen.
00:45:42: Oder den geistigen Gesundheitszustand von Fernseh-Dschungelbewohnern.
00:45:47: und über das Wetter falls dafür noch Zeit sein sollte?
00:45:50: Denn das nächste Käffchen wartet schon!
00:45:52: Das ist auch so schön, ihr seid beide so kaffeesüchtig ne?
00:45:55: Ja absolut
00:45:56: ja.
00:45:56: das hat sich dann aber auch eingebürgert.
00:45:58: also es ist eine Gewohnheit geworden einfach am Ende jedes Gesprächs, jedes Wetterbericht nach dem Käffchchen zu fragen
00:46:05: Und das war ja sicherlich auch nicht so geplant, ne?
00:46:07: Also er hat ja so übers Wetterauskunft gegeben und ihr zwei habt einfach so gut dann zusammen immer gepasst.
00:46:14: Und so ins Gespräch gefunden und es ist immer so lustig euch zuzuhören!
00:46:18: Ja also Michael Klein habe ich geerbt denn hab ich schon... also er war schon vor mir da.
00:46:25: Den Michael Kain gibt es also noch länger als unsere Morgensendung.
00:46:29: Noch länger, als diese twenty-fünf Jahre.
00:46:31: und der Michael ist ein Relikt!
00:46:33: Also nicht eher als Mensch, er ist kein Relikt.
00:46:37: aber dieser Wetter Service ist ein Releakt aus einer Zeit, als es eben noch nicht so üblich war mit Apps, Wetterapps
00:46:44: usw.,
00:46:45: jetzt zu handieren denn heute braucht einen Radiosender Für mich jetzt auch schon die siebte Stunde.
00:46:54: Also heutzutage bräuchte ein Radiosender kein Metrologen mehr, den er von außen zuschaltet um sich das Wetter erklären zu lassen weil es Quellen, die auch gratis sind und ja aus dieser Zeit.
00:47:09: also kommt ja Micha als dass wirklich alles noch erklärt wurde.
00:47:12: und als man wirklich doch gesagt hat Tja guck mal und Erklär uns das Mal wieder gerade die Wetterlage ist und funktioniert und Ja das hat sich dann Wirklich so verselbstständig, das ist vielleicht ganz gut.
00:47:26: Ich habe es ja vorhin mit dem Mond und der Erde erklärt, dass es genau das richtige Verhältnis zwischen uns ist.
00:47:32: Einerseits diese Anziehung andererseits gibt's auch Fliehkräfte.
00:47:35: Das heißt wir sind eigentlich unterschiedliche Menschen, das sind wirklich nicht gleich und wir sehen uns auch nicht so oft wie der Mond auf die Sonne plumpst.
00:47:43: also wir sehen es alle zwei Jahre einmal in der Regel bei der Kaiser Menya in Dresden.
00:47:50: kleinen und großer Roland Kaiser-Panis.
00:47:52: Und ich ihm zu lebe, dann doch alle zwei oder drei Jahre mal mitgehe.
00:47:57: Ansonsten haben wir gar nicht so viele Gemeinsamkeiten.
00:48:03: Michael Klein ist ein Mensch der, ich glaube so naturwissenschaftlich und technisch sehr, sehr wertiert ist.
00:48:11: Ich bin das eher in der kreativen Ecke gesehen Aber es ist am Ende die Ergänzung, die es ausmacht.
00:48:21: Und das haben wir festgestellt, dass das eben super funktioniert und dass sich vor allen Dingen dann immer in jedem Gespräch... Also nicht in jedem aber in den meisten Gesprächen, dass ich diese Dinge dann auch reproduziere.
00:48:32: Also gegenseitig befruchtet und dann kommt irgendetwas raus dabei von denen beide überhaupt nicht ahnen konnten wohin das geht's?
00:48:40: Das macht's glaub' ich so spannend!
00:48:43: Für uns beide auch jeden Morgen so interessant uns da anzurufen.
00:48:46: Es ist wirklich so, dass Ich ihn anrufe Zehn Sekunden bevor wir auf Sendung gehen.
00:48:52: Und der hat keine Ahnung, worüber wir reden.
00:48:53: ich habe oft auch keine Ahnungen.
00:48:55: Wir machen das rote Licht an dann geht's los.
00:48:58: was es etwas erleichtert ist dass wir immer ein Ziel haben nämlich das Wetter am Ende den Wettbericht und das macht eben am ende dann vielleicht doch gar nicht so schwer zu sagen Mensch Wir gehen jetzt mal rein mit dem Thema Nikas Stevens und gucken was uns da in den Schoß fällt, aber wir wissen am Ende des Gesprächs müssen wir auf das Wetter kommen.
00:49:18: Und dadurch entsteht ein Floh... Das ist so der kleine Trick dabei!
00:49:21: Dadurch entsteht dein Floh.
00:49:22: wenn man dann zu Nika nicht mehr weiter wüssten würden wir zum Wetter kommt.
00:49:26: Weißt du?
00:49:27: Ja.
00:49:28: Dadurch wirkt es vielleicht ein bisschen dynamischer.
00:49:30: also
00:49:30: ist wie beim Bücherschreiben, genau.
00:49:32: Das Ende musst du immer kennen?
00:49:35: Richtig!
00:49:35: Ich
00:49:36: weiß, wie alles zukommt aber das Ende musst Du schon von Anfang an wissen.
00:49:39: Ja
00:49:39: so ungeschärft, ich glaube das ist ein sehr guter Vergleich.
00:49:44: Da Ihr beide ja so unterhaltsam seid und so lustig zusammen, hattet ihr dann auch Euren Podcast gestartet?
00:49:51: Ja wir hatten einen Podcast klein Aber hart hieß der, ein bisschen anruhig.
00:49:57: Aber das war gar nicht... Das war nicht irgendwie jetzt... Nee, gar nicht viel.
00:50:01: gut.
00:50:01: Euren Familiennamen
00:50:02: geschuldet?
00:50:03: Es war einfach den Familienname Michael Klein und Andre Hart.
00:50:07: Und das hat uns auch großen Spaß gemacht!
00:50:10: Wir haben das, ich weiß gar nicht, drei Jahre, zwei oder drei Jahre ging es.
00:50:13: Und wir hatten auch sehr gute Zugriffszahlen.
00:50:15: Wir haben dann auch immer hier am Radio produziert.
00:50:19: Das Problem war einfach, dass es damit zu viel wurde.
00:50:21: Wir wussten beide und das weißt du ja auch Nika um einen Podcast am Ende erfolgreichzumachen musst du Kontinuität anbieten.
00:50:30: also du musst einfach dranbleiben du muss so viele als Podcast in Mode haben so viele angefangen ist wir haben ja tolle Ideen machen die dann einfach nicht durchgehalten haben, bzw.
00:50:41: auch die Regelmäßigkeit nicht durch gehalten haben und deswegen sind sie relativ schnell wieder verschwunden.
00:50:47: Also wir wussten wohl ja müssen dranbleiben und gucken dass wir das hinbekommen.
00:50:52: Und es gibt leider leider nicht.
00:50:54: leider.
00:50:54: Es gibt Phasen im Jahr, es gibt so Abschmitte hier im Radio wo wirklich ganz viele Dinge zusammen kommen Ganz viel also.
00:51:02: es ist oft im Frühsommer und die Zeit nach den Sommerferien Da ist wirklich auch viel zu tun.
00:51:08: jetzt mich gar nicht beklagen und gar nicht meckern.
00:51:10: Aber das bedeutet, dass du wirklich dann fast jeden Tag nach der Sendung noch irgendwelche anderen Termine hast irgendwo auf anderen Veranstaltungen bist, die dich auf irgendeine andere große Sache vorbereiten musst.
00:51:22: Nicht immer Dinge, bei denen man selber so will sondern auch am Sender hängt weil dem doch der Sender sagt mach das mal bitte wir sind ja Privatraher über müssen ja gucken also als Dienstleister immer zuverlässig funktionieren.
00:51:33: Und irgendwann haben wir festgestellt, dass das dann leider mit dem Podcast zu viel wurde.
00:51:37: Wir haben es dann einfach zu oft nicht mehr geschafft am Freitag zu sagen, wenn man mal Freitags produziert, jetzt machen wir den Podcast noch weil's einfach terminlich nicht mehr ging und dann muss es ausfallen.
00:51:47: Dann haben sie einen Montag versucht, dann hat sich auch ein Montag nicht gesagt, um eine ganze Woche verschoben, dann nochmal verschoben und irgendwann sind wir dann auch so aus dem Muss rausgekommen, sodass wir dann leider, leider sperren Herztes die Entscheidung treffen mussten, das erst einmal ruhen zu lassen.
00:52:02: Sehr eich Podcast liebe.
00:52:03: ich liebe deinen podcast elben moment.
00:52:05: Es hat bei uns zeitlich.
00:52:08: Bei mir ist es ja auch so, Ich mach das vierzehntägig weil ich einfach sehr wöchentlich bekomme ich nicht hin.
00:52:13: und ich habe auch von Anfang an gesagt Weil es eben für mich auch so Situation gibt wo's mal doch zu viel wird Wo zuviel auf dem schreibt dich liegt dass sich in Staffeln mache Dass ich sage komm zehn folgen Das ist dann die zweite.
00:52:25: du bist jetzt bei mir mit in der zweiten staffel Und wenn da nach dem ersten Mal eine Pause ist, dann ist es eben so.
00:52:30: Weil ich kann mich halt nicht zerreisen und ich darf ja auch den Spaß nicht dran verlieren Und vielleicht wäre das ja was für euch.
00:52:38: Weil ich glaube, dass sind ganz viele die uns jetzt gerade zu hören, die hoffen und sich wünschen, dass es bei euch auch mal weitergeht weil ich könnte euch auf Vorstellen zu sagen ey dann machen wir halt mal eine Staffel und wenn danach erst mal Pause ist, dann ist es eben so.
00:52:51: Denk doch mal drüber nach!
00:52:52: Wir denken drüber da, weil wirklich beide auch schweren Herzens uns davon erstmal getrennt haben.
00:52:57: Ist du?
00:52:58: Denn wir hatten schon großen Spaß Es ist ja nochmal ein völlig anderes Medium Ja, das wirst du ja aufmerken.
00:53:05: Und es macht so ein Spaß da auch mal über den Tellerrand zu schauen und mal den Stift wegzulegen.
00:53:11: Schreibst du mit der Hand oder schreibst Du auf dem Rechner?
00:53:15: Ich potte mit der hand und schreibe dann auf dem rechner.
00:53:18: Ahja
00:53:18: okay!
00:53:19: Aber ist immer schön dann den stift weg zu legen oder die Tastatur zur Seite zu schieben und weil wir was völlig anderes machen.
00:53:25: So haben wir das auch empfunden und ich werde mit dem Micha noch einmal sprechen Weil es gibt ja immer so viel zu überreden und wir haben ja auch in Bogotto die Welt gesprochen, oft auch bei der großen Weltpolitik am Ende rausgekommen.
00:53:39: Und das ist ja auch sehr spannend, dass dann für sich selbst noch mal zu reflektieren.
00:53:43: in so einem Podcast kommt dann am Ende solche Überlegungen, die man ja im Alltag jetzt nicht... Selbstverständlich für sich anstellen, wenn man dann aber ganz gezielt über bestimmte Themen spricht.
00:53:57: Kommt man ja zu ganz anderen Erkenntnissen also vielleicht ohne dieses Gespräch gekommen?
00:54:02: Richtig!
00:54:03: Man dann selbst immer dazu dann tolle Leute kennen als in meinem Fall jetzt.
00:54:06: ne weil ich ja immer von außen mir Menschen einlade.
00:54:11: Wie empfindet ihr das denn beim Radio so?
00:54:13: diese Streamingdienste und Podcasts sind ja schon eine große Konkurrenz fürs Radio.
00:54:18: Als es damals so losging Hattet ihr bestimmt Sorge, oder?
00:54:23: Ja.
00:54:24: Also der eine oder andere schon und das hast du ja immer in diesen umdröchnen Finger schon an als Radio wurde erfunden dann hat das Kino damals gedacht radio wird es oder bedroht das kino?
00:54:41: ja kino gab's ja da wir schon diese zeit in stimmfühmzeit und so weiter haben gedacht jetzt ist das radio von erfunden.
00:54:47: kein mensch geht mehr ins kino.
00:54:49: Das ist natürlich nicht eingetreten, gegen die große Zeit des Kinos stand.
00:54:53: Als das Radio so in den zwanziger Jahren dann ein wenig populär wurde, hatte das Kino ja seine ganze große Zeit noch vor sich.
00:55:01: Wurde laut dem Radio das Fernsehen erfunden, dann hieß es oh, um Gottes Willen, das ist das Ende vom Radio!
00:55:07: Kein Mensch wird mehr radio hören, alle wollen Fernsehen gucken.
00:55:10: Ist auch nicht so gekommen.
00:55:13: im Gegenteil, auch da hatte das Radio noch seine große Zeit vor sich... mit der Ende der Achtzigerjahre los, also die ersten Privatradiosanalyse damals noch in Westdeutschland.
00:55:25: Das war ja dann eigentlich erst mal die große Hochzeit des Radios und so sieht man das glaube ich inzwischen immer noch.
00:55:33: am Anfang gab's oder wieder.
00:55:35: Am Anfang gab es schon Angst, was Mario Spotify ist und wie diese Älter heißen an dieses streaming-Dienste... Was macht das mit uns?
00:55:43: Im Moment macht es noch nicht so viel.
00:55:45: natürlich ist es jetzt nicht mehr so selbstverständlich wie früher, dass man sagen kann Radio wird auch in zwanzig Jahren Selbstverständlich noch zum Alltag gehören.
00:55:58: Man muss glaube ich schon viel dafür tun und gerade jetzt auch die dungen Menschen mitzunehmen Und abzuholen und nicht komplett zu verlieren an Streaming und Social Media.
00:56:07: und da kommt glaube Ich das zum tragen.
00:56:10: die zwei Dinge die wir auch schon angesprochen haben Niga Das eine ist glaube ich authentisch sein Mensch sein also wirklich seien die man ist und das zu versuchen zu transportieren oder den jungen menschen hier im radio nachkommen immer wieder zusammen sei einfach du selbst ja hebt dich angenehm von anderen ab indem du einfach bist wie du bist dass es glaube ich, dass das ein ganz ganz wichtiger punkt ist.
00:56:36: Und das andere ist eben auch diese ganz lokale Verankerung also wirklich das abzubilden was direkt vor den Augen der Menschen sich abspielt und ich glaube, da hat man immer noch ganz gute Karten.
00:56:53: Sich dort bei den Menschen zu halten im Vergleich zu den Streaming-Diensten, die dann doch eher von oben, von außen kommen.
00:57:02: Ich glaube das ist unsere Chance zu überleben und gut zu überlegen auch in zwanzig Jahren eben noch das zu sein was wir heute sind, nämlich ein schönes Im besten Falle angenehmes Begleitmedium, was hier und da aber trotzdem doch so ein bisschen was bewegt.
00:57:17: Wir machen ja auch viel Charity!
00:57:19: Wir haben eine tolle Aktionen wo wir Kinderheimkinder in Sachsen unterstützen und spenden sammeln amischen Millionen von Euros eingesammelt für diese Kinder der Kinderarche Und machen mit diesen Kindern tolle Touren, tolle Ausfahrten.
00:57:34: Gehen mit denen in Spaßbeter als Tropical Island usw.
00:57:37: und so fort.
00:57:38: Also man kann ja als Radio durchaus auch etwas bewegen und es wäre sehr schade wenn wir das verlieren würden.
00:57:44: Und deswegen glaube ich aber... Kann mal zuversichtlich sein dass das nicht passiert!
00:57:50: Ja, das ist eben auch das Tolle.
00:57:52: Das für positive Sachen nutzen zu können diese Reichweite und das gehört werden.
00:57:57: Das ist toll mit Blick auf die Zeit.
00:57:59: wir werden leicht überziehen.
00:58:00: ich hoffe das ist trotzdem für dich okay?
00:58:03: Ich habe
00:58:04: fünf Fragen dann noch an dich.
00:58:06: aus der Community habst du sozusagen schon verraten dass du zu mir kommst und vorher würde ich aber so gerne nochmal mit dir über diesen Hawaii Ironman sprechen.
00:58:16: Das is ja schon krass was du da durchgezogen hast.
00:58:19: war es Das, wenn ich mich recht erinner, wo ihr da mit Hörer mit einbezogen habt oder war das wieder was anderes?
00:58:24: Ne ne.
00:58:25: Da waren Hörere mit... Wir hatten im Vorherweiber in den Jahren zuvor, hatten wir schon drei Reisen nach New York.
00:58:34: Das waren Marathonreisen,
00:58:35: d.h.,
00:58:35: also es ging dann zum New York-Marathon, vielleicht der berühmteste Marathon der Welt und ich hatte, ich glaube, Ja, es war zwölf.
00:58:48: Hab ich mir vorgenommen... Ich versuch das mal mit dem Marathon.
00:58:50: Ein bisschen Sport hab' ich immer gemacht und zwölft, zwölfs.
00:58:54: Das fiel dann so langsam in die Zeit als das Privat schwierig wurde, als wir gemerkt haben Wir arbeiten zu viel, wir kümmern uns wenig um uns selbst Und als es sich aber auch immer mehr der Eindruck schon breit machte Ah ist das wirklich noch zu retten?
00:59:10: Also ich bin dann mehr oder weniger oder war versucht von diesen Dingen, die mich da anfingen zu betrüppen oder uns bedrückt haben.
00:59:21: Ich versuchte gewisse wegzulaufen und das war so richtig.
00:59:25: also das war sowieso ein bisschen die Möglichkeit das zu kompensieren für mich.
00:59:30: deswegen habe ich eben angefangen dort diesen Ausdauersport ziemlich für mich also im besten Sinne eskalieren zu lassen, bin viel gelaufen.
00:59:39: Deswegen kam's erst mal zu diesem Marathon laufen.
00:59:42: den ersten bin ich in Dresden gelaufen, gelaufen dann New York und kam dann eben auf die Frage wie lässt sich das noch steigern?
00:59:50: Es steigert sich vielleicht noch als Steigerungsmöglichkeit gerade auch der Triathlon.
00:59:53: Also das heißt das Schwimmen des Radfahren unterslaufen und wenn dann gleich Hawaii und ja dann habe ich ein Jahr lang trainiert dafür.
01:00:03: Es war nicht leicht, weil gerade der Schwimm für mich eine große... Also hatte ich extrem großen Respekt vor dem Schwimmen.
01:00:11: So wie die meisten Leute habe ich mich mit den Kraulen eigentlich nie groß beschäftigt.
01:00:15: Natürlich konnte ich schwimmen und auch längere Strecken schwimmen.
01:00:19: Ein Krullen, die ist unter, hab' ich keine Chance mehr
01:00:22: zu trinken!
01:00:23: Und du musst eben, wenn du beim Ironman auch nur halbwegs eine Chance haben willst.
01:00:27: Auch zeitlich dann musst du einfach kauen und musst einfach einigermaßen schnell sein.
01:00:31: Das habe ich praktisch wieder gelernt.
01:00:33: also ich bin auch dachte auch nach fünfzig Metern nicht ertränke ja wirklich.
01:00:37: Also das ist aber so wenn du einfach dranbleiben.
01:00:40: da sind wir wieder beim Buch und da sind bei den achthundert oder tausend Seiten die erst mal geschrieben seien wollen.
01:00:45: Wenn du einen Ziel hast wenn du ganz klar sagst jetzt das finde ich jetzt und das möchte ich schaffen und dann irgendwann sogar noch den Spaß entdeckt und der kommt irgendwann, das ist auch beim Schwimmenlernen oder beim Kauen.
01:00:57: Dann kriegt man das auch hin.
01:01:00: Und so hat sich das gegeben.
01:01:02: ein Jahr intensives Training und dann sind wir wirklich mit zehn Hörern damals nach Hawaii geflogen und ja es war großes Abenteuer und am Ende aber der längste Teil meines Lebens Da schon ziemlich heftig war, dann dort bei dieser extrem hohen Luftfeuchtigkeit sehr starken Wind, sehr heißem Wind.
01:01:21: Aber es war eine tolle Erfahrung.
01:01:24: War das deine Idee, dann Hörer mit ins Boot zu holen?
01:01:27: Ja!
01:01:28: Weil du ja immer aufpassen musst im Radio, aber das ist nicht nur im Radio so... Das ist ja immer so eigentlich wenn man etwas macht für Zuhörer oder Zuschauer dass man sich nicht zu sehr selbst in den Mittelpunkt stellt.
01:01:40: Also ist die Überlegung immer gewesen, wenn wir so ein Abenteuer machen oder so eine Challenge angehen wie zum Beispiel New York Marathon oder den Ironman auf Hawaii?
01:01:50: Das es sich nicht nur um eine Person kreist nämlich die Person vom Radio sondern das man versucht das immer herumzubauen.
01:01:57: also der Protagonist der Hauptdarsteller müssen immer die Hörer sein und die dreht sich.
01:02:01: Und deswegen haben wir immer versucht diese Perspektive zu denken, was hat der Hörer davon?
01:02:10: Und deswegen haben wir das natürlich dann so gedreht bzw.
01:02:12: es war dann naheliegend zu sagen, der Hürer hat dann etwas davon, wenn wir sagen komm doch mit und bewirb dich!
01:02:18: Dann gibt's ein Auswahlverfahren, auslose Verfahren, die dir dann die Chance bringt tatsächlich nachher weitzukommen oder eben nach New York.
01:02:25: Deswegen haben wir dass immer so gemacht.
01:02:26: Dass also nicht der Moderator zu sehr am Mittelpunkt steht sondern am Ende wieder für Hörern.
01:02:32: Also ich prägt ja auch schon die Frage wie man uns so antritt Ja, abseits des Mikros vorstellen können.
01:02:38: Du bist halt sehr sportlich in deiner Freizeit.
01:02:41: Machst du viel?
01:02:43: Ich versuche jetzt ein bisschen das Niveau zu erhalten ist es bei Weiten nicht mehr so wie zwei siebzehnt.
01:02:47: wo sie zehn waren wir auch vorbei.
01:02:50: Also die an diese Strecken würde ich mich auch nicht mal ran waden.
01:02:53: danach bin ich sowieso erst einmal in den Loch gefallen wenn du das einmal gemacht hast wenn du einmal Vier Kilometer gespommen bist anschließend Hundert Achtzig Kilometer Rad fahren und dann noch Mal zwanzig Kilometer Marathon.
01:03:04: danach Konnt nix werden.
01:03:05: Ich war ja immer nur Hobby-Sportler, ich war nie Profi oder so.
01:03:09: Also da bin ich aus meinem Loch gefallen.
01:03:11: Jetzt ist es so dass ich versuche einigermaßen mich fit zu halten indem ich vielleicht zweimal eine Woche ganz bequem, ganz entspannt jobben gehe.
01:03:20: Das ist nach ungefähr vierzig Minuten, so dreißig-vierzig Minuten länger nicht.
01:03:24: Eines meiner wichtigsten Rituale ist morgens – wir waren ja immer wieder an dem Punkt, dass halt Vier oder kurz vor Vier der Wecker klingelt – morgens immer hundert lieg gestützt wird!
01:03:32: Das ist bei mir jeden in morgen das mach ich mal ja auch gefühlt seit vormundzwanzig Jahren.
01:03:36: Das versuche ich hinzukriegen.
01:03:37: wahrscheinlich sind die nicht ganz Ast rein Aber es ist zumindest so.
01:03:41: das, wo ich sage.
01:03:42: Das musst du schaffen!
01:03:44: Also wenn ich nicht krank bin und keine Erkältung oder was habe, dann ist das für mich ein Ritual, was ich morgens brauche um wacht zu werden.
01:03:50: Und was ich brauche... Wir gehen ja in die Schulen, wir machen als Programmaktion regelmäßig auch schon seit mehreren Jahren dieses Thema Aushilfslehrer an den Schulen und dann bin ich als Sportlehrerin unterwegs.
01:04:03: Und da wirst du dich ja auch nicht blamieren, ja?
01:04:05: Da bin ich von der ersten Klasse bis zur zwölften Klasse also jede Klassenstufe ist da denkbar und das ist ja ganz gut noch so.
01:04:11: Grundfitness sich zu bewahren aber vom Iron Man bin ich inzwischen weit entfernt.
01:04:17: Aber wirklich mein großer Respekt!
01:04:18: Also das war echt krasse Aktion muss ich sagen War toll, da hat man wirklich auch richtig mitgefiebert als Hörer.
01:04:26: Also ziehen Sie das jetzt wirklich durch?
01:04:28: Ihr habt ja schon von Anfang an vom Training alles mitbegleitet und so ist jetzt... Da stand zwar wirklich toll!
01:04:34: Ja, es hat sich auch interessant angefühlt.
01:04:37: Es war der längste Tag meines Lebens über zwölf Stunden und ich hatte ja unfassbare Blasen dann an den Füßen.
01:04:45: Also das kann ich gar nicht vorstellen, weil immer so nassen Schwämme über dir ausgewogen werden wegen der Hitze und dann lief aber das Wasser... Der Schwemmel liefte dann in die Laufschuhe rein.
01:04:53: Also gerade an einem Punkt wo du dachtest jetzt hab' ich's eigentlich schon fast!
01:04:57: Wenn du den Marathon zur Hälfte ist ja dann die letzte Disziplin und du bist so bei Kilometer zwanzig.
01:05:04: Jetzt noch anderthalb zwei Stunden hast du es geschafft.
01:05:08: Und dann merkst du aber langsam, wie dieses Wasser, was wieder so runterläuft.
01:05:11: Die Füße klappt gut.
01:05:12: Also ich hatte wirklich riesige Blasen da gegen die Schnürsenkel auf und habe hier runter gebaut um einen Schnürsengel vom Laufschuh zuzumachen.
01:05:20: Habe ich ein Zwerchfeldkrampf bekommen?
01:05:22: Hast du schon mal einen Zwerichfeldkrampfen?
01:05:23: Nee!
01:05:24: Da kommt plötzlich so eine höhe Brustbein, kommt plötzlich etwas rausgesprungen ja... Das ist richtig ein Huckel.
01:05:33: Aber du bist ja umgeben von Leuten, die da viel professioneller sind als zu sehr... Und der hat dann einfach gesagt, das wird zurückgedrückt und es tut jetzt ein bisschen weh!
01:05:41: Dann gehts weiter und es ging weiter.
01:05:43: Also solche Sachen habe ich erlebt.
01:05:45: Das war schon unfassbar.
01:05:46: Ja aber werde ich nie vergessen und unbedingt erleden.
01:05:51: Wie viele Tage danach konntest du dich nicht mehr bewegen?
01:05:54: Ich weiß nicht mehr.
01:05:55: Also ich hab mal relativ schnell regeneriert, aber ich glaube so zwei drei Tage hast du da schon zu tun.
01:06:00: Ja, oh mein...
01:06:02: Da gibt's ja dieses schöne Werbeklip zum Beispiel nicht nur wahrscheinlich in New York und von anderen Marathonläufen auch wo dann Leute alle rückwärts die Treppe runterlaufen sie ist oder Treppe hoch, so ganz vorsichtig und so weiter steht.
01:06:18: Und das sind die Helden von gestern, dass in unserer Marathonweifer irgendwie als im Amnis war tatsächlich schwer für sich zu bewegen.
01:06:27: Ja.
01:06:28: Ach schön!
01:06:29: Okay kommen wir zu den Fragen von den Hörern.
01:06:34: Sebastian fragt Wie schaffst du es jeden Tag so gut gelaut zu klingen auch wenn du vielleicht mal schlecht drauf bist?
01:06:42: Also... Das Team Wir sind Wir haben darüber gesprochen, Menschen die sich seit... ...fünfundzwanzig Jahren kennen und gut kennen.
01:06:51: Und das heißt wir fangen uns da gegenseitig auf!
01:06:55: Und einfach auch der Spaß an dem was ich mache.
01:06:58: Der Spaß an den was ich...was ich...Was ich da tue.
01:07:01: Und dass ist glaube ich das ganze Geheimnis.
01:07:05: Ja So wie du Spaß am schreiben hast Auch wenn es manchmal schwer fällt oder auch wenn man manchmal sagt Mist jetzt habe ich Druck weil irgendwas Und was noch ist.
01:07:15: Aber am Ende ist es wirklich so, dass man sich sagt, ich mache das so gerne!
01:07:19: Ich habe so eine Freude daran auch wenn's wirklich auch schlechte Tage gibt.
01:07:24: aber dieses Gefühl, diese Freude dran ist überwiegt wirklich.
01:07:28: Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen pathetisch, aber es ist wirklich so.
01:07:32: Ich glaube anders würde es auch gar nicht funktionieren.
01:07:35: Du Isa möchte gerne von dir wissen ob du mit Misha Klein auch privat befreundet bist?
01:07:40: Das hat mir ja vor uns schon mal somit fast beantwortet ne
01:07:44: Wir sehen uns jetzt inzwischen leider nur noch alle zwei Jahre, einmal im Jahr.
01:07:51: Sind aber befreundet?
01:07:52: Ja, mich erklären zum Beispiel mal meinen Trauzeuge auch wenn es nicht gegangen ist.
01:07:57: und also ja ich glaube das beschreibt es ganz schön.
01:08:02: Also wir sind doch, ich glaube man kann sagen wir sind befreunden.
01:08:05: Auch wenn es eine besondere Freundschaft ist die eben nicht darauf angewiesen ist dass man sich jedes Wochenende
01:08:11: sieht.
01:08:13: Schön!
01:08:15: Felix fragt, wenn du kein Radium mehr machen könntest.
01:08:18: Was wäre dein Plan B?
01:08:21: Freim!
01:08:23: Ich möchte ein großes... Du bist meine Helden Eka und du bist mein Vorbild.
01:08:27: ich würde dann gerne schreiben.
01:08:29: Ich weiß nicht ob es sowas schon gibt.
01:08:31: Wenn ich dann irgendwann mal nicht mal Radio mache sehr sicherlich auch endlich.
01:08:35: Ich weiss nicht ob's Autoren gibt die erst mit über sechzig oder als noch ältere Menschen als Damen oder an angefangen haben zu schreiben.
01:08:44: Aber das wäre so was einfach zu schreiben, also die Zeit zu haben zusammen so jetzt setz du dich mal hin und mach ich habe viele Sachen angefangen und vieles was da so rum liegt so selbst aus meiner Studentenzeit noch.
01:08:56: Ich sage ja auch wenn du irgendwann mal ganz viel Zeit hast und nicht beim Radio bist dann machst du das mal alles fertig.
01:09:06: Sagt Bescheid!
01:09:06: Dann übernehme es Lektorat Ja
01:09:08: gerne gerne.
01:09:11: Welche Schlagzeile oder Nachricht zu moderieren ist dir besonders schwer gefallen?
01:09:14: Fragt Mirko.
01:09:16: Das sind gute Fragen, ne?
01:09:17: Der ist grad so fest.
01:09:18: Gute Fragen!
01:09:20: Ja... Da muss ich dem Mirko antworten, dass das ja
01:09:25: fast
01:09:25: jeden Tag, dass wir ein zweiten Leben wussten, fast jeden tag eine neue Antwort auf diese Frage gibt weil so viel Irrsinn in der Welt ist, dass es ja fast jeden Tag irgendwelche Katastrophen zu verkünden gibt.
01:09:39: also Ich glaube, sie würde es auch gerne beantworten.
01:09:47: Was einen nie aus dem Kopf geht ist der Elfte September.
01:09:53: Das war genau das war ganz der Anfang.
01:09:55: Wir haben ja vorhin über die Anfänge gesprochen.
01:09:58: Das vergisst du natürlich nie und wie das war.
01:10:01: Es gibt leider keine Aufzeichnungen mehr von damals.
01:10:06: also ich könnte gar nicht sagen wie ich mich da verhalten habe, wie ich da geklungen habe.
01:10:11: Welche Worte ich da gefunden habe?
01:10:13: Den Terroranschlägen aber ja in dem Mirko die Frage jetzt konkret zu beantworten dann eben leider die Schlagzeile immer immer die letzte Katastrophe die man zu verkünden hat das fällt wirklich nicht leicht.
01:10:26: und deswegen ja lieber Mirko es sind leider fast täglich die Nachrichten die schwer fallen.
01:10:33: Jetzt eine frage von Simone.
01:10:35: Sie möchte wissen Was unterscheidet für dich einen guten Moderator von einem großartigen?
01:10:44: Ein guter Moderator ist jemand, der es schafft jedes Thema so abzubilden dass die Menschen wissen worum es geht.
01:11:00: Dass die Menschen auch gehalten sind und das die Menschen vielleicht auch ein bisschen weitergebracht werden durch das, was der Moderator zu sagen hat.
01:11:17: Wie war's?
01:11:17: Hervorragender Moderator?
01:11:20: Also einen überdurchschnittlichen Moderator... Was
01:11:23: umschlägt einem großartigen?
01:11:25: Der großartige Moderator macht das alles aber er macht es so authentisch und so lebendig dass er wirklich nicht nur in den Kopf sondern auch in das Herz seiner U-Hörer hineingelangt.
01:11:43: Ich glaube, dass es eine Kunst ist... Was du
01:11:47: schön gesagt hast?
01:11:48: Das kann oder ich weiß nicht ob man das können kann.
01:11:53: Es ist vielleicht eine Gabe die auch nicht immer gelingt.
01:11:58: Aber ich glaube, um's auf den Punkt zu bringen, ist es vielleicht ja nicht nur in dem Kopf,
01:12:03: sondern
01:12:04: auch ins Herz des Zuhörers zu gelangen.
01:12:09: Schön!
01:12:10: Jetzt so abschließend von deinen Lebenserfahrungen her, welchen Rat könntest du uns ein jetzt noch somit auf den Weg geben?
01:12:18: Abschließent
01:12:20: das was ich versuche selbst jeden Tag zu leben nämlich genau dass ja nicht so sehr darüber nachdenken was morgen sein wird und was übermorgen kommt und was gestern war klingt jetzt vielleicht alles ein bisschen wie eine platik tüter.
01:12:39: aber wenn man sich wirklich dran hält, dann ist es eine große Bereicherung und ich bin ja schon ein älterer Herr.
01:12:47: Ich kann ja fast schon sagen dass das meine Altersweisheit ist.
01:12:50: also ja wirklich versuchen im Hier-und Jetzt-und Heute zu leben sich nicht so viel Gedanken zu machen was da irgendwann mal kommt sondern wirklich heute aus diesem Tag aus diesem Heute alles was geht rauszuholen.
01:13:05: Und das ist so ein bisschen auch mein Mantra.
01:13:11: Ja, wenn man das Konsequenz für sich anwendet dann hat man einfach ein bisschen mehr Spaß.
01:13:18: Toll gesagt!
01:13:19: Ein schöner abschließender Satz.
01:13:25: Ach lieber André es war mir eine Freude dass du heute mein Gast warst.
01:13:28: Es war mir auch eine Freudel.
01:13:30: Es hat wirklich Spaß gemacht.
01:13:31: Das war echt schön.
01:13:33: Sag bitte allen aus deinem Team liebe Grüße von mir.
01:13:35: Vielleicht hören wir uns einmal wieder.
01:13:37: Und bitte lass mal von dir hören, du bist ja nun auch auf ganz ganz vielen Ebenen unterwegs.
01:13:42: Du machst ja nicht nur Fantasy und ich nur Young-Adult und New-Gesundern Machst ja auch Krimis.
01:13:47: Also wenn wir mal ein schönes Buch von dir vorstellen können oder was aktuell ist Oder wo du sagst das hättest verdient Lass es uns gerne wissen Dann werden wir das gerne im Programm machen.
01:13:57: wie gesagt Wenn wir unsere Rubrik die auslese dann würde mich sehr sehr freuen Ein bisschen etwas über dich zu erzählen im Programm dann auch das Buch, das eine oder andere Buch vorzustellen.
01:14:08: Da freue ich mich.
01:14:10: Vielen Dank!
01:14:11: Alles Gute, Nika.
01:14:12: Danke, war cool.
01:14:13: Wir hoch.
01:14:14: Tschüss.
01:14:14: Mit verabschieden André und ich uns von euch habt ihr Wünsche wenig zu Heldmomente einladen soll?
01:14:20: Dann schreibt es gerne in die Kommentare oder hinterlasst mir bei Instagram einen Nachricht.
01:14:25: Ich freue mich riesig darüber wenn ihr den Podcast weiter empfehlt.
01:14:28: Habt eine schöne Zeit eure Nika.
01:14:36: Das waren Helden Momente.
01:14:39: Der Interview- und Talk-Podcast mit Nika Stevens und ihren Gästen.
01:14:44: Produziert durch das Hörspielstudio Kreuzberg.
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